Reiseberichte

Polarlicht Aurora Borealis

Polarlicht, Nordlicht oder Aurora Borealis, so nennt man die Lichterscheinungen die in den Polarregionen beider Pole vorkommen. Nordlichter entstehen, wenn elektrisch geladene Sonnenteilchen auf das Erdmagnetfeld auftreffen und dort mit Sauerstoff- (grün) und/oder Stickstoff (blau, violett) Atomen interagieren. Da zur Anregung von Stickstoff sehr hohe Energie benötigt wird, sind Blau- und violette Nordlichter nur sichtbar, wenn starke Sonnenwinde aufs Erdmagnetfeld auftreffen.

Zur Beobachtung von Nordlichtern sind also neben der Sonnenteilchen auch ein möglichst wolkenfreier Himmel notwendig. Während die Sonnenstürme relativ genau vorhergesagt werden können, sind die Wettervorhersagen besonders für die Gebiete am Meer äusserst schwer zu berechnen.
Ich verlasse mich da auf mehrere Daten zum Sonnenwind, zum aktuellen Wetterbericht und zu Wettervorhersagemodellen.
Wenn alle diese Faktoren berücksichtigt und die geeigneten Orte per PW aufgesucht worden sind, beginnt das mehr oder wenig lange warten auf die Nordlichter.
Sehr warme Winterstiefel und Winterkleider im Zwiebelprinzip angezogen, sind das A&O einer jeder Nordlichttour. Die Temperaturen müssen per se gar nicht so kalt sein aber das oft stundenlange Rumstehen lässt die Kälte schon spüren.

Zum fotografieren verwende ich bei solchen Touren meine Canon Vollformat Ausrüstung. Möglichst breitwinklige, sehr lichtstarke Superweitwinkelobjektive (16-35mm 2.8 oder noch besser 14mm 2.8). Natürlich alle Einstellungen im Manuellen Modus. Da eigenen sich möglichst rauscharme Vollformat Sensoren.

Aurora Borealis

Vogelzug Israel

Jährlich ziehen im Frühjahr und im Herbst jeweils bis zu einer halben Milliarde Vögel über Israel. Die grossen Vögel sieht man am Tag in der Thermik. Die kleinen Vögel ziehen in der kühleren Nacht durch den Himmel.

Israel ist als Reise- und Fotoland gut erschlossen und man ist mit dem Mietwagen gut unterwegs. In einigen Gebieten (vor allem in der Nähe von Grenzen) kann es noch ausgedehnte Minenfelder haben (gut beschildert und mit Stacheldrahtzäunen geschützt). Ebenfalls ist man in Israel auch in Wüstengegenden selten wirklich allein. Die Israelis haben ein ausgezeichnetes System der Sicherheitsüberwachung und man kann sich sicher sein, dass immer irgend wer weiss, wo man sich genau befindet. Dies bedeutet einerseits eine gewisse Sicherheit vor Anschlägen oder Entführungen, andererseits ist es aber auch ratsam, den Ratschlägen der Behörden immer Folge zu leisten.

Am Tag ist das Reisen in Israel vergleichbar mit dem Reisen in der Schweiz. Besondere Vorsicht ist in Ballungszentren oder an den Grenzen angebracht. In der Nacht sollte man sich sehr vorsichtig bewegen und äusserst vorsichtig sein. Natürlich gibt es giftige Schlangen und anderes Getier aber am gefährlichsten sind unbekannte Menschen. Am besten fährt man, wenn man die aktuelle Sicherheitssituation im Fernsehen oder via Apps verfolgt. Sollte es einmal wirklich gefährlich werden, werden Touristen vom Militär oder von der Polizei angehalten und in Sicherheit gebracht. Die Einreise ins Land geht meist problemlos so ähnlich wie die Einreise in die USA. Einzig einige Fragen beim Immigration-Offizier sind zu beantworten. Die Ausreise ist da etwas komplizierter. Man wird befragt und dem Gepäck (besonders dem Handgepäck) wird höchste Aufmerksamkeit geschenkt. Taschenmesser (auch ganz kleine) sollte man auf keinen Fall in der Tasche haben!


Tips für Fotografen:
Wer Vögel fotografieren will und nicht nur Grossvögel ablichten möchte sollte grosse Brennweiten einsetzen. Ein 70-200er ist für die Vogelfotografie selten geeignet!400 Millimeter oder höher benützen. Objektive mit hoher Lichtleistung sind vorzuziehen. Ein Konverter/Extender kann hilfreich sein. Zwei schnelle Body's, ein Laptop und eine mobile SSD für die Fotos sollte ebenfalls dabei sein. Objektive sollte man nie im Freien wechseln. Besonders in der Negev-Wüste kommt schnell Sand in die Kamera. Die hohen Temperaturen die sogar im Frühjahr in Süden auftreten können (weit über 40-Grad) führen dazu, dass die Luft ab ca. 10-Uhr Vormittags zu flimmern beginnt. Dann ist fotografieren nicht mehr möglich. Unbedingt immer viel Wasser dabei haben. Wer also früh aufsteht und am Nachmittag nach 16-Uhr unterwegs ist, hat mehr vom Fotografieren. Ein Einbeinstativ ist Pflicht. Wer ein Tripod mit Gimbal besitzt ist noch besser dran. Natürlich dürfen auch ein Normalobjektiv nicht fehlen denn die Landschaft ist überwältigend. Ein Tarnnetz sollte im Minimum dabei sein, besser ist ein Tarnzelt. Ein Fahrzeug als Tarnung funktioniert nicht selten sehr gut.

Frühjahrsvogelzug Israel. Spring Migration Israel

JERUSALEM "die heilige Stadt"

JERUSALEM "die heilige Stadt"


Es ist schwierig diese Stadt zu beschreiben.
Hauptstadt von Israel, heilige Stadt für Juden, Christen und Moslems. Schmelztiegel der Nationen, pulsierender, moderner menschlicher Organismus inmitten uralter Zeugnisse vergangener Zeiten. Stadt der Bibel, Stadt der Verheissungen, Stadt der Offenbarungen.

Jerusalem ist aber mehr als "nur" Old City".. ..Jerusalem erleben heisst eintauchen in eine bunte Welt der Gegensätze.

Tips für Besucher und Besucherinnen:
Jerusalem gilt es sehr vorsichtig zu erkunden. Die Stadt ist voller Gassen und verwinkelten Abzweiger und schnell ist man vom sicheren Weg abgebogen. Wer noch nie da gewesen ist, lässt sich die Altstadt am besten durch einen Führer zeigen. Erkundigungen nach dem Eindunkeln sollte unbedingt vermieden werden ausser man kennt die Stadt mit geschlossenen Augen und kann sich optimal verteidigen. An den Pilgerstädten wie Grabeskirche, Via Dolorosa, Klagemauer und Tempelberg ist es am Tag meist ruhig. Polizei, Militär und andere Dienste bewachen die Stadt gut.Trotzdem hilft der gesunde Menschenverstand immer noch am besten.
Vorsicht: Obwohl der Staat Israel die Hoheitsgewalt über Jerusalem hält und die ganze Stadt als unteilbare Hauptstadt Israels betrachtet, anerkennen viele Palästinenser und Araber dieses israelische Jerusalem-Gesetz von 1980 nicht an. Für den Besucher bedeutet dies, dass man sehr achtsam unterwegs sein sollte. Unruheherde sollten stets umgangen werden. Von politischen Diskussionen auf offener Strasse ist abzuraten. Ebenso sollte man sich immer als Gast benehmen und die lokalen Gepflogenheiten respektieren!



Tips für Fotografen:
Es gelten die selben Tips wie für alle anderen Besucher gehen aber noch etwas weiter. Jerusalem bietet für den Fotografen ein Mekka von Sujet's. Wer alle Tageszeiten ausnutzt kann wunderbare Stimmungen einfangen.
Wichtig: benutzen Sie bei der Street-Fotografie Teleobjetive mit grosser Brennweite um Menschen abzulichten sonst fliegen auch mal Steine. Seien sie steht's dezent zurückhaltend und fotografieren sie nur, wenn sie sich wirklich sicher sind, dass es keine Probleme gibt. Nutzen sie sichere Plätze mit viel Übersicht um gute Bilder zu machen. Keine Behörden/Militäreinrichtungen fotografieren!
Bei Unsicherheit verzichten sie lieber auf ein Foto..


JERUSALEM

Eilat am roten Meer

EILAT am Roten Meer


Eilat am Roten Meer ist die südlichste Stadt Israels.
Fast das ganze Jahr über herrscht wüstenhaftes, sehr trockenes Klima vor. Lediglich im Winter kann es kurz aber heftig regnen und sogar Strassen können überflutet werden. Doch die Feuchtigkeit ist schnell verdunstet bei Temperaturen von bis zu 50 Grad Celsius (Frühjahr und Sommer).

Tips für Besucher und Besucherinnen:
Eilat und seine Umgebung bietet eine Fülle von Sehenswürdigkeiten.
In der Arava-Wüste und in den Eilat-Mountains kann man wandern und findet so abgelegene Orte, wo man nichts anderes hört als den Wind. Wilde Tiere, Zugvögel, ein Reservat mit biblischen Tieren, die Kupferminen von König Salomo und.. und.. . In Eilat gibt's auch ein tropisches Unterwasserriff das schnorchelnd oder mit Glasbodenbooten bewundert werden kann. Mutige erkunden die Gewässer mit einem Unterseeboot.
Wer den Süden Israels besucht, taucht in eine Gegend ein, die sehr wild sein kann. Eilat und die Umgebung ist sehr nahe an Ägypten (Sinai) und an Jordanien. Diese Gegenden nahe der Grenze sind nicht immer sicher und so begegnet man hier auch der israelischen Armee. Die Stadt selber hat alles was es für einen Strandurlaub braucht. 4-Sterne Hotels, Luxusjachten und Edelboutiquen, es gibt aber auch einfache und preiswerte Herbergen für jeden Geldbeutel. Ist man ausserhalb von Eilat unterwegs, ist es überlebenswichtig, genügend Wasser dabei zu haben. Faustregel: 4-6 Liter pro Tag und Person draussen in der Wüste. Ein Sonnenhut, starke Sonnencreme und Badezeug ist unerlässlich. Wer Nachts ausserhalb der Stadt unterwegs ist, sollte die Gegend gut kennen. Übernachtungen in der Wüste sind nur sehr erfahrenen Besuchern anzuraten.
Wer Eilat im Sommer besucht muss sich auf Backofentemperaturen einstellen.
50 Grad Celsius habe ich selber schon erlebt. Trotzdem ist eine Reise auch im Sommer ein Highlight falls man um die Mittagszeit in den Schatten wechselt. Auch in der Nacht fällt das Thermometer selten unter 30 Grad. Das eisgekühlte Bier auf der Terrasse sollte sofort getrunken werden sonst wird es innert wenigen Minuten warm.. ;-)

Tips für Fotografen:
Wer die Wüste besucht sollte sein Equipment gut kennen. Experimente führen oft zu unguten Ergebnissen weil das Klima extrem rau ist. Bitte wechseln Sie die Objektive nie im Freien. In der Wüstenluft schwebt ganz feiner Sand und den bekommt man schwerlich aus der Kamera. Die Randzeiten am frühen Morgen und am Nachmittag sind besser für Fotos in der Wüste. Ab 10:00 Uhr beginnt die Luft zu flimmern. Fotografieren ist dann nicht mehr möglich. Eilat erreicht man mit einem normalen PKW über ein gut ausgebautes Strassennetz oder mit dem Flieger direkt von Tel Aviv aus.

Eilat

Berg Arbel Trail

Der Berg Arbel ist eine Erhebung am Westufer des Sees Genezareth in Galiläa (Nordisrael). Der Berg hat eine reiche Geschichte. Nach dem römischen Geschichtsschreiber Flavius Josephus sollen sich Anhänger der Hasmonäer, die gegen Herodes kämpften, in Höhlen des Berges Arbel verschanzt haben und konnten erst durch das Abseilen von Soldaten besiegt werden.
In einer Szene aus dem berühmten Film "Jesus" der am 19.10.1979 gedreht und in über 1200 Sprachen übersetzt wurde sieht man einen Teil dieses Weges (unterer Teil). Der Trail ist bis zu den Höhlen am Bergschrund zwar steil aber für jeden Spaziergänger erreichbar. Anschliessend geht es rechts um eine Kante und dann geht es durch steile Felsstufen (teilweise mit Eisentritten versehen) hinauf zum Gipfel. Dieser Teil erfordert dann schon etwas mehr Kondition, absolute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit.
Der unglaubliche Blick über den See Genezareth und die Golanhöhen ist wohl jede Anstrengung wert.

Ausrüstung:
Gute Bergschuhe oder wer es sich gewohnt ist auch mit guten Turnschuhen machbar. Im Frühjahr und Herbst zwei Liter Wasser mitnehmen, im Sommer darf es je nach Leistungsfähigkeit auch etwas mehr sein.

Rückweg:
Der Rückweg lässt sich für absolut trittsichere Wanderer auch gut über den Aufstieg antreten und so erreicht man den Ausgangspunkt am Fusse des Berges (Parkplatz) nach knapp 40 Minuten.
Wer sich den Rückweg nicht traut und lieber auf Nummer sicher geht, kann den Rückweg auch abwärts über das berühmte Taubental antreten. Die Abstiegszeit verlängert sich aber um mehr als das Zweifache.

Ideale Tageszeit:
Sommer:
Früher Morgen oder kurz vor Sonnenuntergang sind die besten Zeiten für eine Besteigung.
Die Temperaturen steigen Tagsüber auf über 40 Grad Celsius.
Frühjahr/Herbst:
Ganzer Tag, Randzeiten sind für Fotografen zu bevorzugen.

Achtung:
Wer kurz vor Sonnenuntergang auf den Gipfel steigt muss sich im Klaren sein, dass es relativ schnell dunkel wird. Der Rückweg sollte noch vor dem Sonnenuntergang angegangen werden sonst riskiert man, dass man in die Dunkelheit steigt. Dies ist lebensgefährlich!

Israel: Berg Arbel Trail

See Genezareth

Der See Genezareth ist mit seinen 166 km² und der grösste Süsswasserspeicher Israels. Er befindet sich rund 212 Meter unter dem Meeresspiegel. Da der See nicht sehr tief ist (Schnitt 43 Meter) kann es nach sehr trockenen Wintern auch mal vorkommen, dass die rote Wasserentnahmelinie erreicht wird. Wird zu viel Wasser entnommen droht der See durch unterirdische Quelle zu versalzen. Was muss dieser See schon alles erlebt haben.. ..All' die biblischen Geschichten, Jesus mit seinen Jüngern.. die vielen Wunder.. ..die Kriege.. . Dieser See ist ein touristischer Magnet und Erholungsort zugleich.
Wer mag wandert entlang dem Jesus-Trail oder umrundet den See mit dem Fahrrad. Ein Bad sollte man sich auch mal gönnen und kann zugleich mal ausprobieren ob man auch auf dem Wasser gehen kann..

Beste Reisezeit:
Im Frühling ist die Umgebung des Sees Genezareth am grünsten. Dann blüht es in allen Farben. Im Herbst ist es nicht mehr so warm aber die Erde ist mehrheitlich verbrannt und die Farben der Wiesen ist braun. Im Sommer ist es hier am See meist sehr heiss und die Temperaturen steigen bis kurz unter 50 Grad.

Ausrüstung:
Gute hohe Schuhe sind in den Wiesen und Gräsern zu empfehlen. Auch wenn man keine Schlangen sieht, sind die Tiere doch da und ein Biss kann tödlich enden.

Vorsicht:
In diesem Gebiet und besonders in den angrenzenden Golan Höhen sind immer noch Minenfelder vorzufinden. Diese sind immer mit Stacheldraht umzäunt aber es ist gesünder, den gesunden Menschenverstand niemals auszuschalten und immer auf den ausgeschilderten Wegen zu bleiben.

Israel: See Genezareth

Totes Meer

Das Tote Meer ist mit seinen Minus 430 Metern unter dem Meeresspiegel der tiefste Punkt auf unserem Planeten. Die Farben des Sees und der umliegenden Berge sind besonders in den blauen Stunden am schönsten. Ebenso die Sonnenaufgänge. Das Wasser des Sees verdunstet sehr schnell und geht im Schnitt im Jahr bis zu einem Meter zurück. Das hat vor allen damit zu tun, dass kaum mehr Wasser aus dem Jordan in den See fliesst weil dieses wertvolle Wasser für die Landwirtschaft abgezweigt wird.
Baden ist in diesem speziellen Wasser ganz speziell weil man wie ein Korken auf der Oberfläche treibt. Das Wasser fühlt sich auch eher wie eine Ölmischung an als an wirkliches Meerwasser. Für die Haut soll das Wasser äusserst heilsam sein und das lässt viele Hautkranke an diesen sonst eher lebensfeindlichen Ort reisen. Interessant, dass einige Pflanzen sich an den hohen Salzgehalt des Wassers und der Umgebung angepasst haben und im Frühjahr richtig blühen.

Ausrüstung:
Wer im See baden möchte, sollte das nur an dafür bezeichneten öffentlichen oder privaten Stränden tun. Dort befinden sich auch die äusserst wichtigen Duschmöglichkeiten denn ohne zu Duschen sollte man nicht aus dem Wasser steigen.

Klima:
Im Frühling und Herbst sind die Temperaturen heiss aber auszuhalten. Im Sommer kann es Tagsüber auch mal an die 50 Grad heiss werden was nicht allen Besuchern gut bekommt.

Achtung:
Wegen dem starken Wasserrückgang haben sich an vielen Stellen am Ufer sogenannte Sinkholes gebildet. Diese Löcher können sich auch ganz plötzlich bilden und wer in einem solchen Loch fällt riskiert mit Sicherheit sein Leben.

Oase Ein Gedi

Die Oase Ein Gedi am toten Meer wird schon in der Bibel erwähnt. Die zwei Wasserläufe "Wadi David" und "Wadi Arugot" führen das ganze Jahr über Wasser das aus den Tiefen der jüdäischen Berge stammt. In der Oase wo sich Heute auch der gleichnamige Kibbutz befindet, ist auch ein botanischer Garten mitten in den Häusern der Kibbutzbewohner angelegt worden.
Hier in einem der Kibbutzgästehäuser zu übernachten gilt als eines der schönsten Ziele ganz Israels. Die Umgebung bietet kurze Spaziergänge uns ist zum Teil sogar rollstuhlgängig (Wadi David).
Der "Wadi Arugot" hingegen, ist in seiner ganzen Länge rund 12.6 Kilometer lang (hin und zurück). Auf diesem Wanderweg findet man immer wieder natürlich geformte Wasserpools wo man sich gut abkühlen kann. Der erste und zweite Pool lässt sich easy erreichen. Die hinteren Pools erreicht man über einen unbefestigten zum Teil steilen und ausgesetzten Trail.

Ausrüstung für den Wadi Arugot:
Gute Wanderschuhe oder Turnschuhe. Viel Wasser (mindestens drei Liter, im Sommer besser 4-5 Liter) Energieriegel und einige Früchte.

Beste Zeit:
Frühling oder Herbst sind wegen den Temperaturen zu bevorzugen (35-44 Grad).
Im Sommer sollte man zwischen 8:00 und 9:00 Uhr starten denn die Temperaturen steigen schnell auf über 45 Grad und können die 50er Marke erreichen.
Wer nicht absolut fit und trainiert ist, sollte diesen Trail im Sommer nicht antreten.

Wichtig:
Badesachen nicht vergessen!

Haleakala Krater

Haleakala Krater

Der Haleakala Krater befindet sich mitten im gleichnamigen Nationalpark auf der Insel Maui. Der Vulkan gilt als ruhend, er ist um 1790 das letzte Mal ausgebrochen. Der Gipfel des Vulkanes ist 3055 Meter über Meer, die Ausdehnung beträgt 49 Quadratkilometer.
Es gibt unzählige Trails die in den Krater hinab führen. Je nach Leistungsfähigkeit und Geschmack ist fast für jeden was dabei. Gute Schuhe und warme Kleidung sind auch im Sommer Pflicht. Die Sonne brennt auf dieser Höhe stark auf die Haut. Deshalb ist Sonnenschutz hier sehr wichtig. Die steinigen Wege führen je nachdem durch spärliche Vegetation bis hin zu sandigen, wüstenhaften Wegen. Innerhalb des Kraters wird es heiss. Genügend Wasser ist überlebenswichtig.
Hier im Krater sind die endemischen Silberschwerter anzutreffen. Sie blühen nur einmal im Leben und sterben dann ab.
Der Haleakala ist auch für seine Sonnenauf- und Sonnenuntergänge bekannt.

Details:
Viel Wasser mitnehmen.
Gute Schuhe und warme Kleidung.
Stöcke sind auch nicht verkehrt.

Tips für den Fotografen:
Ein Normalzoom und ein Superweitwinkel sind ideal. Ein Tripod kann nicht schaden.
Achtung: innerhalb des Kraters keine Objektive wechseln. Den Feinstaub kriegt man sonst kaum mehr aus der Kamera.




Haleakala Krater

Nualolo Trail, Kauai-Hawaii

Der Nualolo-Trail auf der Westseite der Insel Kauai (Hawaii) führt entlang einer langen Klippe bis an die Napali Küste.
Das Auto parkiert man am besten bei der Ranger Station im Kokee State Park im Norden des Waimea Canyons. Hier gibt es auch einen Zeltplatz (gegen Gebühr, online Reservation und Bezahlung) wo man eine oder mehrere Nächte preisgünstig übernachten kann. Von der Ranger Station geht es auf der Hauptstrasse etwa 200 Meter zurück und dann sieht man rechts das Schild das auf den Nualolo-Trail verweist. Hier ist man auf ca. 3660 Fuss über Meer. Zuerst geht es für eine 1/4 Meile durch den Wald aufwärts bis auf den höchsten Punkt der Krete. Anschliessend verläuft der Weg am Anfang recht steil nach unten. Achtung: auf dem Trail gibt es keine Schönwettergarantie. Es muss (auch im Sommer) jederzeit mit einem Regenguss gerechnet werden was den Weg sehr schmierig und rutschig werden lässt. Gute Schuhe sind hier immer Pflicht! Es geht weiter immer leicht abwärts durch Wald und zum Teil dichte Farnwiesen. Hier gibt es viele Ingwerpflanzen.

Ab der 2-Meilen Markierung nimmt die Vegetation stetig ab. Am 3-Meilen Punkt zweigt eine Abzweigung ab. Man bleibt auf der Krete indem man sich rechts hält. Es geht recht steil über rote Erde weiter der Krete entlang bis man zu einer weiteren Kreuzung gelangt. Hier ist eine Tafel die zum Nualolo-Cliff Trail abzweigt. Wir gehen weiter geradeaus. Falls man Glück hat, sieht man jetzt immer mehr von der atemberaubenden Napali Küste. Ca 1/4 Meile nach dieser Kreuzung erreicht man den Lolo Vista Point. Hier ist offizieller Schlusspunkt des Trails. Es ist für sehr geübte, absolut tritt und schwindelfreie Leute durchaus möglich noch weiter nach unten zu laufen. Die Ausblicke auf die Napali Küste werden dann noch besser.

Achtung! Wer hier ausrutscht oder einen falschen Schritt macht saust hunderte von Meter in den Abgrund. Das überlebt keiner.
Falls die Wolken es zulassen ist der Ausblick ins Nualolo Tal und über die Napali Küste überwältigend! Man ist jetzt auf ca. 2230 Fuss und muss wieder rauf auf 3660 Fuss. In dieser tropischen Umgebung wieder 3,8 Meilen zurück und rund 400 Meter hoch wandern ist nicht zu unterschätzen.

Trail Details:
Länge: 7,6 Meilen (Hin und Zurück)
Höhenunterschied: 430 Meter (bis Lolo Vista Point)
Zeitbedarf: mindestens 5 Stunden (Hin und Zurück)
Rückweg ist sehr steil!
Die äusserste Krete bevor man zum Lolo Vista Point kommt ist schmal aber gut und gefahrlos zu laufen (Breite 1.5 - 2.0 Meter).
Mein Tip: Immer eng am Berg laufen und nicht nahe am Abgrund.
Gute Schuhe und viel Wasser mitnehmen. Ein kleiner Snack kann auch nicht schaden.
Stöcke um die Gelenke zu schonen sind auch nicht schlecht.

Tips für den Fotografen:
Die eigene Sicherheit sollte immer im Vordergrund stehen. Volle Konzentration ist am Ende des Trails geboten! Ausrutschen oder das Gleichgewicht verlieren ist nicht ratsam! Nur soviel Risiko eingehen wie man es persönlich verantworten kann. Die besten Fotos gibt's sehr nahe oder jenseits der Abbruchkante. Wer sich hier nicht absolut fit und technisch sicher fühlt, sollte von der Kante weg bleiben. Das gilt besonders für Fotografen, die beim Lolo Vista Point weiter gehen!

Nualolo Trail

Kalalau-Trail

Der Kalalau-Trail auf der Insel Kauai (Hawaii) gehört zu den schönsten und gleichzeitig schwierigsten Trails der Welt. Der Weg wurde schon von den Ureinwohnern Hawaiis angelegt und ist insgesamt 36-Kilometer lang (Hin und zurück). Da der Trail kaum einmal geradeaus, sondern fast immer steil nach Oben oder nach Unten verläuft, abwechslungsweise trocken oder nass sein kann (tropisches Regenwaldklima), ist gutes Schuhwerk und noch bessere Vorbereitung (psychisch & physisch) von Vorteil.

Der Trail ist technisch nicht sehr schwierig aber die Länge und die vielen Höhenmeter sind nicht zu unterschätzen. Der Weg ist manchmal recht ausgesetzt. Einige der ausgesetzten Stellen auf Meile 7 & 8 sind in etwas vergleichbar mit ausgesetzten, nicht gesicherten Bergwanderwegen. Es gibt keine Geländer oder Halteseile. Hier ist Trittsicherheit und Schwindelfreiheit gefordert. Wer etwas unsicher ist, kann seinen Partner/Partnerin mit einem kurzen Seil sichern.

Der Trail kann für geübte Wanderer in 2-3 Tagen begangen werden (hin und zurück). Besser ist es, wenn man sich dafür 3-4 Tage Zeit nimmt. Da es nur zwei offizielle Zeltplätze auf dem Weg gibt (Hanakoa & Kalalau-Beach), ist es besonders beim ersten Teil (Hinweg) sehr wichtig, dass man seine Kräfte und Möglichkeiten genau kennt. Besser eine Übernachtung mehr einplanen!

Achtung: Insgesamt dürfen max. 5-Nächte nacheinander auf diesem Weg campiert werden. Bei Hanakoa darf nicht mehr als eine Nacht auf's Mal übernachtet werden. Den Streckenabschnitt bis zum Hanakapi‘ai Beach/Falls darf man ohne Permit wandern. Ab Hankapi'ai ist ein Permit obligatorisch!
Wer ohne Permit erwischt wird, zahlt hohe Bussen und wird verzeigt.

Vorsicht! Wer den Hinweg zum Kalalau-Beach in einem Tag machen will sollte möglichst früh am Morgen starten (6-7 Uhr). Den Weg schafft man gut in 8-Stunden (mit kleinen Pausen). Wer das Hanakoa-Valley bei Meile 6 (Möglichkeit der Übernachtung) nicht vor 14 Uhr Mittags erreicht, sollte unbedingt eine Übernachtung einplanen, denn die letzten 5-Meilen sind bei Dunkelheit extrem gefährlich da ausgesetzt und nicht gesichert. Sollte man in Schwierigkeiten geraten hilft kein Handy, denn gleich nach dem Start des Trails endet auch der Mobilfunkempfang. Da viele Ausflugsboote und Helikopter der Küste entlang gleiten wird das Notfallmanagement aber durchaus einfacher. Eine Rettung erfolgt mit dem Helikopter und muss bar bezahlt werden. Wegen der starken Regenfälle auf Kauai können die Bäche innert Sekunden stark anschwellen und Wanderer mit ins Meer reissen.

Gesundheit: Wasser ist an vielen Stellen vorhanden. Das Wasser kann aber Leptospirosis-Bakterien enthalten. Darum sollte man das Wasser erst abkochen oder mit "Micropur-Tabletten" entkeimen.


Tips für den Fotografen:
Auf solchen langen Touren sollte man vorher genau festlegen, welche Motive man sich vornehmen will denn man kann nicht allem widmen. Wer auf diesem Trail neben der Landschaft auch noch Astrofotografie mit Nachführung oder die Unterwasserkamera auch noch dabei hat, tut sich keinen Gefallen.
Zu schwer wird die Ausrüstung und zu komplex die Umsetzung. Also lieber etwas zurückstapeln.
Die hohe Luftfeuchtigkeit nicht unterschätzen.

Kalalau Trail and Na Pali Coast. Kauai-Hawaii

Maha'ulepu Trail

Maha'ulepu Trail

Der Maha'ulepu Trail ist ganz im Süden von Kauai. Startpunkt ist meist die Keoneloa Bay (Shipwreck Beach). Der Trail verläuft eng an der Küste und bietet fantastische Blicke auf die Küste und den Pazifik. Mit etwas Glück kann man Honus (Schildkröten) im Pazifik schwimmen sehen. Die seltene Nene Gans kann in Küstennähe gesichtet werden und viele Vögel brüten im kniehohen Gestrüpp. Immer wieder gibt es wilde und einsame Strände. Der ganze Trail passiert eine ausgesetzte Naturgegend und die Wellen donnern ungebremst auf die Küste zu. Hier ist die typische, hawaiianische Vorsicht geboten. Man sollte in Strandnähe niemals dem Meer den Rücken zuwenden sonst kann die Begegnung mit einer grossen Welle schwere Verletzungen oder gar den Tod bedeuten.
Technisch ist der Trail nicht schwierig. Die Wanderung erfordert aber Trittsicherheit und die Sonneneinstrahlung sollte nicht unterschätzt werden.

Trail Details:
Länge: 6,6 Meilen (Hin und Zurück)
Zeitbedarf: mindestens 6 Stunden (Hin und Zurück)
Viel Wasser und gutes Schuhwerk mitnehmen.
Früh am Morgen losziehen.
Badezeug einpacken!

Tips für Fotografen:
Wie bei allen längeren Touren sollte man sich über die fotografischen Ziele vorher Gedanken machen. Weniger ist mehr.

Maha'ulepu Trail

Paris Stadt der Liebe

Paris
Paris ist eine Millionenstadt mit einer unglaublich reichen Geschichte. Sie ist Hauptstadt von Frankreich, Regierungssitz und die am dichtesten besiedelte Grossstadt Europas womit Paris zu den Magastädten gehört.
Die Wurzeln von Paris reichen in das dritte Jahrhundert vor Christus zurück.

Fotografieren:
Es gibt in einer solchen Megastadt unzählige Fotomotive die es zu erkunden gilt. Will man sich von den meisten anderen Fotos der Touristen abheben reicht es meistens, die Perspektive zu wechseln. Wer richtig kreativ ist, mal auf dem Rücken liegt oder den Gang ganz hoch hinaus nicht scheut, der kann richtig starke Fotos schiessen. Besonders bei Nacht erscheint Paris in einem aussergewöhnlichen Licht.
Vorsicht: Den Eifelturm bei Nacht zu fotografieren (Beleuchtung) unterliegt dem Copyright des Betreibers des Turmes "SETE".
Wer so ein Bild kommerziell nutzen will, muss Abgaben an die Gesellschaft zahlen.

Ökumenische Gemeinschaft TAIZÈ

Die kleine, ökumenische Bruderschaft aus Taizé (aus dem gleichnamigen Dorf Taizé, wurde 1940 von Frère Roger gegründet. Hauptziel der Communauté von Taizé ist es, die Versöhnung unter Christen zu fördern. Mehr dazu unter klicke hier: Taizé

Tips für Besucher und Besucherinnen:
Taizé ist ein spiritueller Kraftort. Man ist als Besucher bei den Brüdern zu Gast und je nach Jahreszeit können zwischen wenigen hundert, bis zu einigen tausend Menschen zu Besuch sein. Ideal reist man von Sonntag bis Sonntag an um sich optimal in die Besuchergruppen eingliedern zu können. Der typische Taizé-Tag beginnt mit einem Frühgebet, Morgenessen und einer Bibeleinführung durch einen Frére. Anschliessend hat man Zeit für sich bis zum Mittagsgebet und anschliessendem MIttagessen. Am Nachmittag gibt es einen Gruppenaustausch und freie Zeit. Um 16:00 Uhr gibts Tea und später das Nachtessen.
Am Abend findet das Abendgebet statt und anschliessend trifft man sich im Ojak zum Ausklang. Es wird erwartet, dass jeder Besucher sich in irgend einer Weise an der Mitarbeit beteiligt (Auftischen, Essen austeilen, Abwasch, Reinigung der sanitären Anlagen..) und in einer Bibelaustauschgruppe mitmacht. Taizé ist also ein Kraftort und ein Ort, wo man neue Kontakte knüpfen kann und das praktische Christ sein leben darf.


Tips für Fotografen:
Die Jugendtreffen in Taizé sind vorsichtig zu fotografieren. Bei der Fotografie von Menschen müssen die Rechte am eigenen Bild beachtet werden. Ein Standardobjektiv und ein mittleres Zoom mit hoher Lichtleistung sind ideal. Ein Einbeinstativ ist auch nicht schlecht. Die Umgebung ist ländlich und auch Naturfotografen kommen voll auf ihre Kosten.


Eindrücke aus Taizé

ROM "die ewige Hauptstadt"

ROM "die ewige Hauptstadt"


Rom oder Roma wird diese aussergewöhnliche Stadt genannt.
Rom die politische Hauptstadt Italiens. Rom die Modestadt, Rom die ewige Stadt, Rom die Stadt der alten Römer.
Rom kann man nicht in einem Tag gesehen haben. Dafür sind die Kulturschätze, Sehenswürdigkeiten, Kirchen, Cafes und Restaurants einfach zu vielfältig. Wer Rom entdecken will, sollte mindestens eine Woche bleiben.

Tips für Besucher und Besucherinnen:
In Rom kann es im Sommer sehr heiss werden. Trotzdem sollte man für den Besuch der Kirchen, Vatikan und anderen Sehenswürdigkeiten dezent gekleidet sein. Hosen und Röcke sollten über die Knie gehen, keine Ärmellose T-Shirts. Man vermeidet damit nicht nur Ärger sondern auch einen Sonnenbrand. Metro, Busse und Züge reichen vollkommen um sich in Rom fortzubewegen. Ein eigenes Auto ist überflüssig (man landet nur im Stau). Die Altstadt, der Vatikan und das Forum Romanum sind für Besucher relativ sicher. Andere Quartiere, besonders bei Nacht sind mit Vorsicht zu betreten. Frauen gehen bitte nach Möglichkeit am Abend nie alleine durch die Stadt. Rom ist auch die Stadt der Langfinger. Besonders in Bussen und in den U-Bahnstationen wird stark gestohlen. Geldbeträge aufgeteilt auf sich tragen. Man kann fast alles mit der Kreditkarte bezahlen. Also keine grossen Bargeldbeträge auf sich tragen. Wer die Randzeiten am Morgen und am Abend zur Erkundigung nutzt, bewegt sich schneller und angenehmer durch die Stadt.



Tips für Fotografen:
Es gelten die selben Tips wie für alle anderen Besucher. Sie gehen aber noch etwas weiter. Die blaue Stunde ist in Rom wohl die beste Zeit fürs Fotografieren. Die Wege sind oft weit und deshalb sollte jede Fototour gut vorbereitet werden. Nachtaufnahmen nur mit Tripod, eventuell einen ND-Filter dazu. Bettler reagieren nicht selten agressiv auf Fotografen. Bitte zuerst fragen und einige Euro bereit halten. Den Petersdom darf man nicht mit einem Rucksack betreten. Dieser kann unterhalb des Haupteingangs deponiert werden. In der Stadt gibt es Ratten, viele Ratten. Besonders die Gegenden um den Tiber sind bevorzugte Rattenrückzugsgebiete. Die Tierchen sehen süss aus, beissen aber auch gerne zu.

Rom

Karneval von Venedig

Verdeckter Himmel, Nebel, hohe Luftfeuchtigkeit, vereinzelter Regen und entsprechende Kälte, das Fotografieren am Carnevale ist nicht einfach.
Wenn dann die Sonne scheint macht es gleich mehr Spass.

Tips für Fotografen:
Warme, wetterfeste Kleidung. Gute Schuhe. Ein Standardobjektiv und ein mittleres Zoom wenn möglich mit hoher Lichtstärke und ein Stativ sind optimal. Einen Aufhellblitz für Fotos kann ebenfalls von Vorteil sein. Eine Vorbesichtigung der optimalen Fotostandpunkte ist besonders für spezielle Veranstaltungen an den Wochenenden von Vorteil.


Carnevale di Venezia

Klippentrail auf Guernsey

Der Klippentrail auf der Kanalinsel Guernsey gehört zu den schönsten Trails der Welt. Start des Trails ist die kleine Hauptstadt Saint Peter Port. Ausgesetzt, einmal ganz nah, einmal wieder etwas weiter weg von der Kante verläuft dieser Trail anfangs entlang der Südost Küste um dann bei Jerbourg in die Südküste einzubiegen. Der Weg geht fast immer rauf und runter und bietet immer wieder fantastische Aussichten auf einsame, kleine Strände und das raue Meer. Für den Zugang zu einigen Stränden sind gut ausgebaute meist recht steile Zustiege vorhanden. Immer wieder stösst man zu alten Bunkern die im zweiten Weltkrieg im Auftrag der Organisation "Todt" (Wehrmacht) mittels Zwangsarbeiter errichtet worden sind. Die schlimme Vergangenheit mischt sich so in eine Landschaft die nicht selten "karibischen" Vergleichen Stand halten kann. Das Meerwasser ist nicht besonders angenehm. Im August erreicht das Meer eine Jahreshöchsttemperatur von gerade mal 18 Grad.
Was immer wieder fasziniert ist der grosse Unterschied zwischen Ebbe und Flut. Im Schnitt beträgt der Unterschied je nach Tageszeit rund 8 Meter!

Fototips:
Allround Objektiv, besser eine Vollformatkamera mit Superweitwinkel für die fantastischen Landschaften macht natürlich Sinn. Wer die Vogelwelt mit der Kamera einfangen möchte, braucht ein Objektiv mit grosser Auflösung (300mm und grösser).

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